Merkù Pavle

Autor
Merkù Pavle
Beschreibung

* 1927 + 2014

Wurde dem slowenischen Vater und der italienischer Mutter, mit deutscher Großmutter, am 12.Juli 1927 in Triest geboren. 1950 diplomierte er in Ljubljana in slawische Philologie, 1960 promovierte er in Rom zum Doktor in Neuphilologie. Erlernte das Violinspiel beim Vater und bei Cesare Barison. Komposition bei Ivan Grbec und Vito Levi, beide ehemalige Schüler von Antonio Smareglia. Unterrichtete philologische Fächer an slowenischen Schulen in Ljubljana und Triest (1950-1965), betätigte sich zunächst als Musikberater und Kritiker (1953-1965), später als Verantwortlicher für die Musikprogramme und Mitgestalter der Kulturprogramme (1965-1987) bei der slowenische Sektion des Triester Senders der italienischen Rundfunk- und Fernsehanstalt für die Region Friaul - Julisch Venetien. Bei verschiedenen Verlaghäusern in Italien, Slowenien und weiteren europäischen Ländern hat er Schriften, Rezensionen und Kritiken veröffentlicht. Er hat Kammermusik und symphonische Werke komponiert. Seine besondere Aufmerksamkeit galt jedoch der menschlichen Stimme, sei es mit oder ohne Instrumenten-Ensembles oder Orchester. Er hat u.a.: die Oper Die Libelle geschrieben, die 1976 im Triester Stadttheater G. Verdi wie auch in der Oper Maribor inszeniert wurde, und die Oper Die singende Nussbaum für den Rundfunk; zahlreiche Chorwerke mit griechischen, lateinischen, deutschen. slowenischen, italienischen, friulanischen und sardischen Texten; er hat slowenische und italienische mündlich überlieferte Volkslieder für Chor sowie für Solostimmen mit Instrumentalbegleitung bearbeitet, wobei er den Kinderstimmen große Beachtung schenkte. Seine Werke sind auf sämtlichen Kontinenten zur Aufführung gelangt. Sein Violinkonzert wurde 1971 von der Stiftung Presernov sklad preisgekrönt. 1985 wurde er von der Slowenischen Akademie der Künste und Wissenschaften zum korrespondierenden Mitglied gewählt. Seine musikalische Sprache entspringt der spätromantischen Schule, um sich nach dem Zweiten Weltkrieg den neuen Erfahrungen zu öffnen. Sie folgt vor allem dem Beispiel von D. D. Schostakowitsch und der zweiten Wienerschule, deswegen er sich als Neoekspressionist betrachtet. Die ethnomusikologische Forschung, die er seit 1965 bei den Slowenen in Italien betreibt, hat seine Ausdruckspalette noch zusätzlich bereichert.

 

Werke
- ...a sea change into something rich and strange...
- 6 pezzi
- A Sentimental Journey
- Alba
- An Wien
- An Wien II
- Aria per orchestra scolastica
- Breviario
- Calmo espressivo
- Canti della memoria
- Canto dell'erba secca
- Canzonetta
- Charis
- Charis II
- Charis III
- Chicchi di riso
- Cinque canzonette sacre
- Citira
- Concerto per Sax baritono in Mi bem. e orchestra
- Corale e toccata
- Diversione e Melodia
- Divertimento III
- Due canti veronesi raccolti a Fumane
- Ej, hory hory (Oi, monti monti) - Dremle mi se, dremle (Ho sonno)
- Epistola a Franco Feruglio
- Fare l‘amore
- Il silenzio
- Improvvisazione su Ninnia
- J‘ vevi voja di strengi una femina
- Le tradizioni degli Sloveni in Italia
- Linee erotiche
- Lucente stella
- Madrigale
- Madrigali della buona morte
- Madrigali della buona morte
- Mattutino per marimba
- Mood song
- Musica per le mani minute di Doriana
- Nuvoli - Dona de pugnai
- Otrocke igre - Giochi di bimbi - Kinderspiele
- Pater noster
- Pavana
- Pesem in ples - Canzone e danza
- Pharmakon
- Piumini da canto
- Pleroma
- Preludio per flauto e pianoforte
- Pup 69
- Quartetto
- Quartetto breve op. 12
- Quartetto n. 3 (Romantico)
- Quattro canzonette profane per coro a voci dispari
- Remembering Martha
- Ricercare e allegro
- Ricercare e allegro per violino, viola e violoncello
- Semi di suono
- Sicut cervus
- Sonetto alla gioia
- Tiare
- Tonanìna Tonana'
- Trame
- Tre canti per Luisa
- Tre pensieri
- Trio „un vôl rizzot“
- Trio di canzoni per flauto, clarinetto in Si bem. e fagotto
- Trittico per Henri e Evert
- Two Mood Songs
- Ursule parussule I - Ursule parussule II



 
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